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Jedes Jahr füllen wir an meinem Arbeitsplatz solche Kärtchen aus, wer wie oft seinen Weg zur Arbeit per Rad erledigt hat. Es hat sich bei uns sogar eine RADieschengruppe gebildet, die alljährlich gemeinsam Eis isst. Ursprünglich war es so, dass die Bochumer die Dortmunder Radler einmal im Jahr nach Hause eskortiert haben und zur Stärkung gab es ein Eis. Unterdessen wissen wir nicht mehr, wer eigentlich wohin begleitet werden soll, aber die Eisdiele ist Kult und das Radeln Routine.

Mein täglicher Weg zur Arbeit ist keine wirkliche Herausforderung, nach zweieinhalb Kilometern bin ich am Ziel.

Doch dann kam diese Konferenz an der ich auf alle Fälle teilnehmen wollte und sollte. Ein internationales Meeting in Nancy. Wie schön sagte jeder, dem ich davon erzählte, ohne zu bedenken, dass man in Wirklichkeit bei solchen Treffen meistens nur das Kongresszentrum sieht und für die An- und Abreise Stunden im Auto oder Flieger zubringt. Abgesehen davon, dass ich beide Verkehrsmittel nicht besonders liebe, sind sie ökologisch gesehen auch nicht der Hit.P1190381kl Deswegen lag der Gedanke nahe, auch diesen Weg mit Rad und Bahn zurückzulegen. Immerhin endete die Tagung zu Pfingsten, so dass ich nur für den Hinweg einen Tag Urlaub brauchte. Ich studierte Landkarten und Bahnfahrpläne und kam zu dem Schluss, dass es das Beste sei, bis Saarbrücken mit dem Zug zu fahren und nach einer Zwischenübernachtung über die Hügel nach Nancy zu strampeln.

An den Pfingsttagen war dann etwas mehr Zeit, da wollte ich den Rückweg entlang der Mosel versuchen. Ich rollte also mein feines Kostüm in wasserdichte Satteltaschen, buchte die Fahrkarten und war guten Mutes.

Am Reisetag weckte mich ein Gewitter, ich spurtete zwischen zwei Güssen zum Bahnhof und wurde dort von blinkenden Anzeigentafeln begrüßt. In Mühlheim hatte der Blitz eingeschlagen, mein Zug und viele weitere fielen aus.

„Macht es Sinn nach Dortmund zu radeln, gibt es dort Verbindungen?“, fragte ich den fassungslosen Bahnbeamten, der sich wohl nicht vorstellen konnte, dass Bahnreisende zu Bahnradlern mutieren. P1190393klEs gab dann jedoch etliche Alternativen auf den Gleisen. Die Regionalbahnen fuhren noch, nur eben nicht direkt zu meinem Ziel. Gemeinsam mit zahlreichen weiteren gestrandeten Radlern schleppte ich mein Bike über steile Bahnhofstreppen und klemmte es in viel zu kleine Fahrstühle, um fristgerecht von einer Lokalbahn in die nächste zu wechseln. Dabei lernte ich viele weitere Radler kennen, wir beaufsichtigten gegenseitig unser Gepäck und tauschten Radfahrer-Anekdoten aus. So verging die Zeit durchaus abwechslungsreich und zwei Stunden später als geplant traf ich schließlich in Saarbrücken ein. Schnell noch Proviant gekauft, Wasserflaschen gefüllt und eine Mütze voll Schlaf im überhitzten Hotelzimmer gesammelt. Der Wetterbericht verhieß 31 Grad für den folgenden Tag, aber zumindest keine Gewitter.

Morgens um 9 Uhr startete ich mein Navi. 109 km und 800 Höhenmeter sagte es vorher. Zuerst führte der Radweg flach an der Saar entlang, mit Blick auf Industrie und Autobahn und es fühlte sich ganz normal wie der Weg zur Arbeit an. Dann kam der erste Abzweig in die Hügel und plötzlich war alles anders.

P1190399klEs ging aufwärts, bald passierte ich die französische Grenze, die Zahl der Bäume nahm zu, die der Häuser und Menschen ab. Wie ausgebombt lagen die Ortschaften leer gefegt in der aufsteigenden Hitze Statt Menschen sah ich Bussarde und Falken, die in Gruppen über den Hügeln kreisten. Hin und wieder donnerte ein Auto an mir vorbei. Kein Wölkchen war vor der Sonne, meine Wasservorräte verdunsteten und schließlich verwies mich mein Navigator zu einem Weg, der das Radeln ganz unmöglich machte. P1190408klÜber buckeliges Kopfsteinpflaster und Schotter lief der Pfad steil bergauf.

Ich sah an einem Feld noch einen Bauern mit Traktor, das sollte der letzte Mensch für die nächsten Stunden sein.

Zwei Kilometer musste ich meinen Packesel schieben, dann war ich auf einem Plateau, trat aus dem Wald und quietschte vor Begeisterung, weil sich vor mir eine weite, Landschaft aus sanften Hügeln erstreckte. Hunderte verschiedenre Grüntöne wechselten sich ab, gelegentlich mit dem Rot von Mohnblüten gesprenkelt. 50 Kilometer hatte ich schon auf dem Tacho und war frohgemut für die nächste Etappe, die schließlich in Summe bergab gehen musste, denn der höchste Punkt war erreicht. P1190429kl

Aber so sanft die Landschaft auch aussah, für einen Radler bot sie saftige Herausforderungen. Auf jede Abfahrt folgte wieder ein kurzer knackiger Anstieg, die Hitze nahm beständig zu und der Wind aus Richtung Süden ebenfalls. Es fühlte sich an, als wäre ich im Wüstensturm unterwegs.

Ab Kilometer 70 gab es kleine Ortschaften mit 300 Bewohnern, die alle eine Kirche, aber nie einen Laden oder ein Cafe hatten, so dass ich mit meinen Wasservorräten sehr haushalten musste. Den Mund zu befeuchten musste genügen. Meinen Apfel und mein Brötchen verspeiste ich in einem kleinen Wäldchen, das ausnahmsweise Schatten bot, kurz danach beobachtete ich einen Fuchs, der bei hellerlichtem Tag durch die Wiese pirschte.P1190414kl

Hin und wieder scheuchte ich einen Hasen auf, der Boden wechselte zwischen Schotter und Asphalt. Ab Kilometer 90 gab es einen Radweg, dann einen ersten Radfahrer, dem ich glücklich zunickte und der freundlich fragte, woher ich käme. Als ich antwortete „Aus Saarbrücken“, schüttelte er den Kopf und dachte wohl, das läge nur an meinem mangelnden Französisch, dass ich da so weit entfernte Städte erwähnte. Manchmal ist der Weg zur Arbeit eben etwas weiter.

Mein Hotel lag im Zentrum von Nancy, direkt am Bahnhof. Mit stolzem Lächeln parkte ich mein Fahrrad schließlich davor, der Tacho zeigte 112 km und 1000 Höhenmeter, und nahm statt einer Zielmedaille den Zimmerschlüssel in Empfang. Nun brauchte ich nur noch einen Platz für mein Fahrrad. Bien sûr, bedeutete mir der Herr an der Rezeption lächelnd und krempelte gleich die Ärmel hoch. Erst räumte er die Besenkammer aus, um mein Bike dort zu parken. Der Raum war aber zu klein. „No problem“ ließ sich der Franzose nicht entmutigen und räumte daneben das Bettenlager aus. Auch dort ließ sich aber mein Gefährt nicht unterbringen. Der Hotelier räumte Betten und Besen wieder ein, legte den Kopf grübelnd zur Seite und rief schließlich erfreut: „En moment“, schulterte das Rad und trug es eine Treppe nach unten in den Frühstücksraum. So kam es, dass ich drei Tage lang mit meinem Fahrrad gefrühstückt habe. Es durfte sich dort ausruhen während ich arbeitete.

Freitag endete die Konferenz und statt mich mit den Kollegen auf den Rückweg zu machen, freute ich mich auf ein Treffen mit einem Freund H aus Studienzeiten.P1190541kl

Früher waren wir über die Spalten des Alteschgletschers balanciert, hatten uns am Totenkirchl abgeseilt und ähnliche Dinge, nun wollten wir an der Mosel radeln. Die Tour vorzubereiten hatten wir beide nicht wirklich Zeit, mehr als ein Blick auf Google maps war vorher kaum drin. So saßen wir am Freitag fröstelnd in der mittlerweile überwiegend kühlen französischen Luft am Place Stanislas und stießen auf das Wiedersehen und eine schöne Tour an.

„Morgen ist Sturm gemeldet!“ sagte mein Kumpel nach dem Blick auf sein Smartphone.

„Ja, aber aus Süden und wir fahren nach Norden.“, wischte ich die Bedenken zur Seite.

„Übrigens sind es 400 km bis Koblenz“, ergänzte mein Begleiter.

„Ups, echt?“ Ich hatte bei meinem groben Blick auf die Karte nur 300 km vermutet, so dass mir drei Pfingsttage dafür ausreichend erschienen.

„Ja, 400 km, weil die Mosel in Schleifen fließt..“, wurde ich belehrt.P1190563kl

Sofort sah ich die Mosel als großes Geschenkpaket vor mir, verziert mit zahlreichen bunten Schleifen. Aber was sollten wir tun? Es gab jetzt nichts mehr zu ändern, wir mussten mit dem Auspacken des Überraschungspakets beginnen.

Morgens um 9 Uhr trafen wir uns wieder an dem beeindruckenden Place Stanislas und rollten durch den Parc de la Pépinière der Mosel entgegen. Ich trug ein kurzes T-Shirt, weil ich an die Sonne glaubte, mein Begleiter einen langärmeligen Pullover und eine Mütze, weil es sich aktuell sehr frisch anfühlte.

Der Himmel war frostig blau und der Wind, der eher ein Sturm war, zog vor uns eine Schneise aus zerbröseltem Astwerk und wehenden Blättern während er uns gleichzeitig von hinten anschob. Es war tatsächlich Rückenwind vom Feinsten. P1190558klDiese Bedingungen hatten viele Pfingsturlauber wohl eher in die Flucht geschlagen, jedenfalls sausten wir fast alleine mit 25 bis 30 km/h durch das französische Junigrün.

Als Tagesziel hatten wir Schengen in Luxemburg auserkoren, auf den Spuren des berühmten Schengen-Abkommens.

Aber es kam anders.

Nach 30 Kilometern ging meinem Vorderreifen die Luft aus und wir stellten fest, dass wir beide unsere Luftpumpen vergessen hatten. Einzig eine CO2-Einmalpatrone fand sich im Notfallgepäck, das genügte zunächst. Die nächst größere Stadt war Metz, die Hauptstadt des „Department Moselle“. Statt uns dort der französischen und deutschen Architektur und der berühmten Kathedrale Saint-Étienne zu widmen, suchten wir erstmal einen Fahrradladen, ein „magazin de velo“. Wir testeten unser Französisch mit diversen Bewohnern, wurden nach links und rechts geschickt und landeten schließlich gerade vor Geschäftsschluss an einem Veloladen. Der hatte allerdings keine Pumpen zu verkaufen, sondern war ein reiner Servicepunkt. Wie sich „ich habe einen schleichenden Platten“ übersetzen ließ, war meinem Kumpel und mir nicht klar und so endete der Besuch damit, dass uns das Serviceteam kostenlos und freundlich lächelnd ordentlich Druck in die Reifen pumpte und meinte, das wäre alles Très bien.P1190569klBuRG

So sausten wir hoffnungsvoll weiter durch den sonnig stürmischen Tag. Wir schossen an Schengen vorbei, hielten am Dreiländereck nur für ein Foto und pausierten auf irgendeiner Parkbank so lange, bis wir per Internet ein Quartier für die Nacht ausfindig gemacht hatten. Unsere Wahl fiel auf den Gasthof von Alois in Nittel. Und obwohl ich vorher immer die klangvollen Namen der Mosel heruntergebetet hatte: Trier, Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach, war dieser kleine Moselort nun das Traumziel.

Als wir in die Dorfstraße einbogen zeigte der Tacho 165 km, der Reifen hatte gehalten und nur der Magen knurrte. Bei Pfannkuchen und Schnitzel erzählte uns der Weinbauer über Rießling, Müller-Thurgau und Elbling, ehe wir müde in die Federn sanken.
Am Morgen war der Reifen wieder platt, wir liehen uns eine Pumpe und hofften, dass nun der nächsten Tour nichts mehr im Wege stand.

P1190600klDie Bedingungen hatten sich nun aber deutlich geändert. Der Wind kam uns entgegen und mit ihm die sonnenhungrigen Pfingsturlauber, die nun zwischen den immer zahlreicher werdenden Lokalen flanierten und radelten. Irgendwann radelte H ausnahmsweise hinter mir und stellte fest:

„Du hast einen Achter im Hinterrad, merkst du das nicht?“

„Sowas will ich gar nicht wissen,“ erwiderte ich genervt. „Das können wir doch noch weniger reparieren als einen platten Reifen.“

Aber ob ich wollte oder nicht, ich hatte zunehmend den Eindruck, ein schwankendes, tanzendes Tier hinter mir her zu ziehen, vor allem wenn es die kleinen Buckel bergauf ging. Ich versuchte das mental zu lösen und mich vom Gedanken an verbogene Räder abzulenken. Stattdessen konzentrierte ich mich auf die Mosel und außerdem wollte ich gerne Brötchen kaufen. P1190580kleinerAuf der Suche nach einem Pfingstsonntagsbäcker bogen wir Richtung Trier ab, ich rief: „Das ist doch so berühmt, jetzt sind wir endlich da!“

H nickte und als wir über eine mit Glasscherben gespickte Kopfsteinpflasterstraße holperten brummelte er: „Ach, jetzt erinnere ich mich, ich war hier schon Mal, das ist gar nicht so schön.“

Wir bogen also in die gar nicht so schöne Stadt ab, durchkreuzten diverse Baustellen und erreichten schließlich den Hauptmarkt, der im hellen Sonnenschein mit seinen vielfältigen Hausfassaden doch ziemlich „wow“ aussah. Vor allem fiel mir direkt am Marktbrunnen eine Frau auf, die eine Bäckerstüte öffnete, um sich ein süßes Teilchen zu gönnen.

„Guten Morgen, wo haben sie das denn gekauft?“, wollte ich wissen und hoffte auf kompetente Auskunft. Die Frau aber sah mich nicht an, widmete sich weiterhin ihrem Kuchenteilchen und murmelte nur: „Da die Straße entlang auf der rechten Seite habe ich das gekauft.“ Ich weiß nicht, ob ich so hungrig aussah, dass sie fürchtete, ich könnte ihr das Törtchen wegnehmen. Von der weiteren Bäckersuche wurde ich dann allerdings von der Porta Nigra abgehalten, dieses Wahrzeichen der Stadt, das schon 170 nach Chr errichtet wurde und beeindruckend mit seiner Düsternis an die Geschichte erinnert.

Die Bäckerei haben wir nicht gefunden, aber zumindest hatten wir nun ein paar schöne Fotos der Porta Nigra.P1190584kl

Wir sausten weiter mit tanzendem Reifen, bestaunten die Burg der Herzoge und freuten uns noch mehr über einen Supermarkt mit kühlen Getränken. Die Sehenswürdigkeiten entlang der Mosel sind eben relativ. Es folgten nun die besagten Moselschleifen, das heißt, dass man entlang der Weinhänge radelt ohne wirklich voran zu kommen, abwechselnd mit Gegenwind und Rückendwind.

Bernkastel-Kues war einer der nächsten klangvollen Namen auf unserer Karte. Neugierig näherten wir uns dieser größeren Stadt an der Mittelmosel, die sogar einen Olymp mit 400 Meter Höhe aufzuweisen hat. Wir waren aber nicht die einzigen, die sich an diesem schönen Pfingstsonntag für den mittelalterlichen Marktplatz und seine Giebelfachwerkhäuser interessierten, vielmehr schien sich die gesamte Menschheit hier versammelt zu haben. P1190619klDie Moselschiffe spuckten die Besucher aus und verschluckten sie wieder, Autos drängten sich auf dem kleinen Parkplatz und es herrschte Jahrmarktstimmung.

Wir machten pflichtschuldig ein Foto und waren uns schnell einig, dass wir unsere nächste Pause lieber an einem ruhigeren Ort verbringen wollten. In einem kleinen Biergarten gönnten wir uns Apfelstreuselkuchen und Capuccino mit Blick auf den Fluss und noch hielten wir es für möglich, tatsächlich bis Koblenz zu radeln.

Leider war mein Fahrrad anderer Ansicht. Der Achter ließ sich mental nicht mehr wegdenken, das Hinterrad tanzte und als wir es erneut inspizierten, offenbarte sich, dass einige Speichen locker und die Felge an mehreren Stellen angebrochen war. Ein kurzer Hoffnungsschimmer entstand, als uns Urlauber an einen sonntags geöffneten Fahrradladen verwiesen. Aber dort war kein passender Ersatz vorrätig und der Fahrradhändler meinte nur wenig ermutigend: „Wie lange das noch hält bis es ganz einbricht, kann ihnen keiner sagen, fahren sie vorsichtig, vor allem keine Schlaglöcher.“ Nun war uns doch etwas der Wind aus den Segeln genommen, zudem meldete der Wetterbericht für Montag Gewitter, so dass wir beschlossen unsere Tour am Pfingstsonntag zu beenden.P1190641moselbahn

Das Juwel der Mosel, Traben-Trabach wollte ich mir aber nicht entgehen lassen, abgesehen davon, war dort die erste Möglichkeit in eine Bahn zu steigen. So fuhr ich weiter mit dem tanzenden Hinterrad die nächsten Kilometer bis die Silhouette des wirklich beeindruckenden Städtchens auftauchte. Wir fanden ein Quartier mit Moselblick und ließen die Tour bei Wein und Tomatensuppe ausklingen. Die Moselweinbahn brachte uns dann anderntags ganz schweißfrei nach Koblenz, so hatten wir noch ein bisschen mehr Zeit, über vergangene und zukünftige Taten zu sinnieren.

Nachmittags war ich mit meinem lädierten Rad zurück in Bochum.

397 Kilometer stehen für diese Dienstreise auf meinem Tacho. Die Entfernung Bochum-Nancy beträgt laut Google maps mit dem Auto ungefähr 400 km. Das heißt, ich habe 50 % der Strecke mit Menschenkraft erobert. Für einen Weg zur Arbeit keine schlechte Bilanz. Und für mein Schatzkästchen voller Abenteuer ein echtes Juwel.

VIGLi, Juni 2019

 

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