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30. Oktober 2014. Im schönen Bochumer Ehrenfeld gibt es jede Menge kulturelle Möglichkeiten. das gilt in Bochum ja sowieso, dass man die Qual der Wahl hat. Aktuell kann ich zum Beispiel das Stück "Da-Heim" im "Theater unten" empfehlen. An der Seite des Schauspielhauses ist der Eingang, der zunächst wie der Name schon sagt ein paar Stufen nach unten führt. Es ist die kleinste Bühne des Schauspielhauses, mit aber oft sehr interessanten Inszenierungen. Da-Heim haben Martina van Boxen und Guido Markowitz in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Stiftung Overdyk auf die Beine gestellt.

http://www.schauspielhausbochum.de/spielplan/da-heim/1571/

Eine Stunde lang schildern Jugendliche mit Tanz und Text, was das Thema daheim, zu Hause für sie bedeutet. Mal ist es Zuflucht und schöne Erinnerung, mal Ort des Schreckens und des Missbrauchs. Die jungen Leute spielen und tanzen mit großer Intensität und die gesamte Inszenierung geht wirklich unter die Haut. Regisseruin martina von Boxen, die auch das Projekt "Hauptschule in Bewegung" künstlerisch geleitet hat, zeigt, dass große Kunst nicht unbedingt Profi-Schauspieler braucht, um zu wirken. Unbedingte Empfehlung!

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